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Zeit für ein paar Neuig­keiten

JUNG SETZT AUF VERMIETUNG, ALT AUF VERKAUF

UMFRAGE UNTER EIGENTÜMER:INNEN

Generationenunterschied: 46 Prozent der Eigentümer:innen unter 30 würden eher vermieten – bei den
Älteren (60 bis 69 Jahre) sind es nur 14 Prozent.
55 Prozent bewerten das Jahr 2026 als guten Verkaufszeitpunkt.
3 von 4 Immobilienbesitzer:innen würden anderen den Kauf empfehlen – 36 Prozent würden Verkaufserlöse selbst wieder in Immobilien investieren.
Stadt-Land-Gefälle: Großstadt-Eigentümer planen deutlich häufiger Verkäufe und blicken optimistischer auf 2026.

Vermieten und Mieteinnahmen generieren? Oder doch lieber verkaufen und das Kapital anderweitig nutzen? Die
Antwort fällt je nach Alter und Region sehr unterschiedlich aus. Jüngere setzen auf die Immobilie als langfristige
Einnahmequelle, Ältere streben häufiger nach Liquidität, etwa für Lebenshaltungskosten oder um Vermögen zu
vererben. Auch zwischen Großstadt und Land zeigen sich erhebliche Unterschiede bei Verkaufsplänen und
Zukunftserwartungen. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage von Goldberger Market Analytics im Auftrag von
ImmoScout24 und immoverkauf24 unter 535 Eigentümer:innen.

Generationenunterschied: Jung vermietet, Alt verkauft

Auf die Frage, was sich derzeit mehr lohne – Vermieten oder Verkaufen – antworten 37 Prozent aller
Eigentümer:innen mit Verkauf, 28 Prozent mit Vermietung. Die Altersgruppen unterscheiden sich in ihrer
Einschätzung jedoch deutlich: 46 Prozent der 18- bis 29-Jährigen würden eher vermieten, nur 29 Prozent
verkaufen. Bei den 60- bis 69-Jährigen dreht sich das Verhältnis um: 48 Prozent bevorzugen Verkauf, nur 14
Prozent Vermietung.

Optimismus für 2026 – vor allem bei den Jüngeren

Über die Hälfte der Eigentümer:innen sehen das kommende Jahr als „eher guten" oder „sehr guten" Zeitpunkt für
einen Immobilienverkauf (55 Prozent). Die positive Einschätzung begründen die Befragten vor allem mit guten
Preisen (49 Prozent), großer Nachfrage in der jeweiligen Region (48 Prozent) und dem guten Zustand der
Immobilie (38 Prozent). Besonders optimistisch sind die 18- bis 29-Jährigen: 71 Prozent sehen 2026 als gutes
Jahr für den Verkauf.

Die Befragten, die 2026 als einen schlechten Zeitpunkt für den Immobilienverkauf sehen, nennen als Gründe
schlechtere Finanzierungskonditionen (43 Prozent), zu niedrige Preise (37 Prozent) und fehlende Nachfrage
in ihrer Region (9 Prozent). Die 60-69-Jährigen sind am skeptischsten – als einzige Altersgruppe überwiegt bei
ihnen die negative Bewertung: 51 Prozent glauben, dass 2026 kein guter Zeitpunkt für den Verkauf ist. Im
Durchschnitt sind es 45 Prozent.

Auch in den jeweiligen Regionsklassen fallen die Erwartungen unterschiedlich aus: 66 Prozent der Großstadt-
Eigentümer bewerten 2026 als guten Verkaufszeitpunkt, in Mittelstädten sind es 53 Prozent und auf dem Land                           49 Prozent.

Immobilien bleiben Investment Nummer 1

Mehr als ein Drittel der Eigentümer:innen würden einen Verkaufserlös wieder in eine Immobilie investieren                             (36 Prozent). Danach folgen andere Anlageklassen wie Aktien, ETFs oder Kryptowährungen (22 Prozent) sowie die
Deckung der Lebenshaltungskosten (19 Prozent). 14 Prozent würden das Geld in Festgeld oder auf dem
Sparbuch anlegen, jeweils 13 Prozent planen Schuldentilgung oder eine große Anschaffung. 10 Prozent
möchten den Erlös vererben. Das generelle Vertrauen in die Anlageklasse Immobilie bleibt stark: Drei von vier
Befragten (75 Prozent) würden anderen den Immobilienkauf als Investition empfehlen.

Quelle: Immobilien Scout GmbH, Invalidenstraße 65, 10557 Berlin, www.immoscout24.de

 

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