SCHUFA-Auskunft bald einmal im Jahr kostenfrei |
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Es war seit langem in der Diskussion: Die Gebühren der SCHUFA . Ab dem 1.April ändert sich nun endlich etwas für Verbraucher, was für die meisten Bürger unseres Landes von Bedeutung ist: Die SCHUFA muss dann einmal im Jahr kostenlos eine Auskunft erteilen.
Den Auskunftsantrag können Verbraucher telefonisch, über das Internet oder in Servicezentren in 14 Städten stellen, teilte die Schufa auf ihrer Internetseite mit. Sie erhielten die Übersicht über die gespeicherten Daten dann direkt online oder per Brief.
Bislang war das Verfahren so, dass die SCHUFA nur Direktauskünfte bei den SCHUFA-Filialen vor Ort kostenlos Auskunft geben musste, andere Auskünfte hingegen wurden nur kostenpflichtig bearbeitet. Ermöglicht wird dies durch eine Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes, das im Frühjahr 2009 von Bundestag und Bundesrat beschlossen worden war. Die Regelung gilt für alle Auskunfteien.
Dies ist sicherlich ein wichtiger Schritt hin zu einem neuen Bewusstsein, dass es wichtig ist für viele Verschuldete, genau zu wissen, was in der SCHUFA an Einträgen besteht, um diese dann abzahlen zu können. Für andere hingegen ist es wichtig, zu überprüfen, ob Einträge bestehen, obwohl sie eine „weiße Weste“ haben.
Die Änderung kommt, da die SCHUFA einige Geschäftsstellen schließt - und es so für viele Bürger immer weniger möglich ist, vor Ort eine Eigenauskunft bei der SCHUFA einholen zu können.
Die Schufa
Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, Schufa, sammelt bei ihren rund 4500 Vertragspartnern Daten von Verbrauchern. Vertragspartner sind unter anderem Banken, Versandhandel oder Telekommunikationsanbieter. Diesen macht die in Wiesbaden ansässige Auskunftei Angaben darüber, ob Kunden beispielsweise ein Girokonto, eine Kreditkarte oder einen Telefon-Vertrag haben, wie sie in der Vergangenheit mit Krediten umgegangen sind, oder ob schon einmal ein Kredit platzte. Laut Schufa sind Daten von 65 Millionen Bundesbürgern bei ihr gespeichert. Zu über 90 Prozent der Personen gibt es nur Positivmerkmale.
Die Schufa speichert Daten zu Konten, Krediten und etwa Mobilfunkverträgen von Verbrauchern. Daraus errechnet sie einen sogenannten Score, der Auskunft über Zahlungskraft und Zahlungsmoral und damit über die Kreditwürdigkeit eines Kunden geben soll. Schlechte Scores können für Verbraucher, die einen Kredit aufnehmen, einen Miet- oder Handyvertrag abschließen möchten, schwerwiegende Folgen haben. Bei schlechten Werten verlangen Banken höhere Zinsen oder verweigern Kredite sogar komplett.
Quelle: www.tagesschau.de
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